| Heimatmuseum - Geburtshaus von Philipp Adam Ulrich | | |
Heimatmuseum - Geburtshaus von Philipp Adam Ulrich
Im Geburtshaus eines Reformers der fränkischen Landwirtschaft, des Rechtsprofessors(!) zu Würzburg, Philipp Adam Ulrich (1692-1748), ist das Heimatmuseum untergebracht.
Man munkelt, daß der Scherzname des rührigen Sohnes der Stadt: "Prof. juris et ruris" zu 99% auf letzterem beruht, unstrittig ist, daß seine ganze Liebe der Agrarwirtschaft galt und er durch die Einführung der Kartoffel und der Luzerne im Fränkischen die Landwirtschaft nachhaltig geprägt hat.
Untrennbar verbunden ist das Heimatmuseum auch mit dem Namen seines Gründers, des Heimatkenners und Stadarchivars Karl Schreck.
In seinem Vorwort zum Museumsführer schreibt er: "...aus einem Bürgerhaus kann man kein fürstliches Palais machen. Der Vater Ulrichs war, wie dieser selbst, im Nebenberuf Weinbauer. Darum zeigt das Erdgeschoß eine Weinbauernwohnung mit Kelterraum.
Prof. Dr. Ulrich war aber auch ein Gelehrter des 18. Jahrhunderts und Lauda war 300 Jahre Oberamtsstadt des Fürstbistums Würzburg. Daran erinnert der I. Stock.
Lauda hatte als Stadt seit 1344 ein zünftiges Handwerk. Wir verwandelten daher den großen Speicherraum des Hauses in alte Handwerksstuben.
Der Dachboden zeigt alte Bauernkultur."
Wer also mehr über die Geschichte Laudas als einer tauberfränkische Kleinstadt erfahren will, ist in dem liebevoll eingerichteten Museum gerade richtig.
Einziger Wermutstropfen: Die Öffnungszeiten
nur Sonntag und Feiertag von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr (April bis Oktober)
Vielleicht verirrt sich ja einer der Zuständigen in der Stadtverwaltung mal auf diese Seiten und erbarmt sich dieser Misere! 

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