
Tourdaten:
Länge: 38 km
Geringe Steigung
Gut ausgebaute Wirtschaftswege bzw. Kreisstraßen zwischen Paimar und Krensheim sowie Wittighausen und Zimmern 
| Grünsfeld - Das Renaissance-Rathaus | | |
Ein Schmückstück Grünsfelds: Das Renaissance-Fachwerkrathaus.
Im Hintergrund erhebt sich der Turm der Stadtkirche Peter und Paul, einer der höchsten Kirchtürme in Tauberfranken, vor allem dank seiner eigenwilligen Dachkonstruktion. 
| Grünsfeld-Hausen - Die Achatiuskapelle | | |
Ein Doppel-Oktogonbau aus der Kreuzritterzeit.
Mit einiger Sicherheit sind Eindrücke des Bauherren aus dem Kreuzzug in die Architektur eingeflossen. Als Vorbild für den hierzulande ungewöhnlichen achteckigen Grundriß könnte die Grabeskapelle in Jerusalem gedient haben. 
| Krensheim - Die Barockkirche | | |
Die äußerlich eher unscheinbare Dorfkirche birgt ein ansehnliches Innere: Sehenswert: das barocke Altarensemble und die Kanzel. 
| Oberwittighausen - Die Sigismundkapelle | | |
Ein Oktogonbau aus der Kreuzritterzeit (um 1150), vermutlich auf einem heidnischen Quellenheiligtum erbaut.
Mit einiger Sicherheit sind, wie bei der "Zwillingsschwester", dem Doppeloktogonbau der Achatiuskapelle in Grünsfeld-Hausen, Eindrücke der Bauherren aus dem Kreuzzug in die Architektur eingeflossen.
Als Vorbild für den hierzulande ungewöhnlichen achteckigen Grundriß könnte die Grabeskapelle in Jerusalem gedient haben.
Allerlei Geheimnisse ranken sich um die Kapelle: Was bedeuten die Ornamente im Eingangsportal? Sind sie nach einer teilweisen Zerstörung der Kapelle im 30jährigen Krieg bei einem Wiederaufbau "durcheinandergewürfelt" worden? Spielen "esoterische" Erfahrungen der Kreuzritter im Nahen Osten bei den Symbolen eine Rolle?
Auch die Kirche selbst birgt noch manches Geheimnis, vom "Geheimgang" innerhalb der dicken Mauern zum Turm, bis zu einem noch heute nicht geöffneten Gewölbe, das 1810 bei einer weiteren Renovierung unter einer Sandsteinplatte (noch heute an der Rückwand der Kirche) entdeckt, aber ungeöffnet wieder verscharrt wurde. 
Erbaut von J.M. Fischer, einem Schüler Balthasar Neumanns.
Interessant sind vor allem die schönen Barockaltäre im Inneren der Kirche. 
Eine für die Gegend typische Brücke mit Brückenheiligen.Hier treffen wir gleich vier an der Zahl: Kilian, den Schutzpatron der Franken, Nepomuk, den auf Tauberbrücken beinahe unvermeidlichen, Burkhard und Michael, denn es darf ruhig auch mal ein (Erz-)Engel sein. Die Brücke führt bei Gerlachsheim über den von Grünsfeld kommenden Grünbach, der unweit davon in die Tauber mündet. Im Hintergrund heben sich die Türme der barocken Klosterkirche ab.
Das ursprüngliche Kloster von "Lützel-Luden" (="Klein-Lauda", wahrscheinlich im späten 12. Jahrhundert gegründet) war ein Damenstift für die Töchter des fränkischen Adels und mag etwa an dieser Stelle in Richtung des heutigen Bahnhofs gestanden haben. 
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