Die Burg

Die Burg, der einstige Sitz der Grafen von Wertheim, überragt weithin sichtbar die Stadt.

Auch noch als Ruine kann man die mächtigen Dimensionen erkennen, die sie einst zu einer der ältesten und größten Steinburgen Süddeutschlands machten. 

Ihre zahlreichen Wohngebäude waren gesichert durch einen tiefen Schluchtgraben und umfangreiche Wehranlagen, vom Bergfried (um 1100 mit einer Höhe von 25 Metern und einer Mauerstärke von über 2 Metern) über die Bollwerke, deren mächtigster, der halbkreisförmige "Zehn-Ring-Turm" (1410-1430, zum Main hin gelegen) ist, mit einer von der Schluchtsohle aus gemessenen Höhe von 30 Metern und fünfeinhalb Meter dicken Mauern. 

Der Zugang zur Burg war nur über eine Zugbrücke möglich, die Bewohner wurden durch einen eigenen Brunnen mit Quellwasser versorgt. 

 

Trotz der wehrhaften Mauern wurde die Burg mehrfach besetzt und beschädigt: 

Während des Dreißigjährigen Krieges waren es 1631 die Schweden, 1634 schossen die Kaiserlichen Truppen die Burg in Trümmer, um die Schweden wieder aus Wertheim zu vertreiben. 

1647 eroberten die Schweden die Burg zurück, 1648, diesmal erfolglos von den Bayern beschossen. 

Nach dem Ende des Krieges war die Burg so stark ruiniert, dass sie fortan sich selbst überlassen wurde. 

Bahnhofstraße 1
97956 Werbach-Gamburg

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